Pink wurde am 8. September 1979 als Alecia Beth Moore in Doylestown im US-Bundesstaat Pennsylvania geboren.
Sie wuchs in bescheidenen Verhältnissen bei ihrer Mutter auf, die sich von Pinks Vater trennte, als Pink sieben Jahre alt war. Im Alter von 15 Jahren zog sie bei ihrer Mutter aus. Zu ihrem Vater James T. Moore hatte sie ein wärmeres Verhältnis, bereits als sie ein kleines Mädchen war, traten sie gemeinsam bei Kriegsveteranentreffen auf und sangen vom Vater selbst geschriebene Lieder.
Ihre Musikalität zeigte sich also schon früh, ihren eigenen Stil entwickelte sie später. Pink sang zeitweise in einem Gospel-Chor, als rebellischer Teenager war sie Mitglied einer Punkband und danach war sie Backgroundsängerin bei der Rap-Gruppe Scratch N'Smoove. Sie sammelte viele Eindrücke und ließ sich durch die verschiedenen Stilrichtungen inspirieren.
Mit der Zeit folgten die ersten Kontakte zu diversen Produzenten und Songwritern, mit denen sie an ihrem Debütalbum "Can't Take Me Home" arbeitete. 2000 wurde es schließlich veröffentlicht und konnte mit drei Titeln Top-Ten Platzierungen erzielen: mit "There You Go", "Most Girls" und "You Make Me Sick".
Das Album war in den USA ein enormer Erfolg und wurde mit Doppelplatin ausgezeichnet. Nach Europa schwappte Pinks Erfolgswelle mit "Lady Marmalade" im Jahr 2001 über. Der Soundtrack zu dem Kinofilm "Moulin Rouge" wurde sowohl mit einem Grammy als auch mit dem MTV Video Music Award ausgezeichnet. Noch 2001 veröffentlichte sie ihr zweites Album "M!ssundaztood".
Pink hatte sich etabliert und konnte in den USA wie auch in Europa einen Erfolg nach dem anderen verbuchen. Ihre Songs wurden zunehmend punkiger und rockiger, ihre Texte zynischer und sozialkritischer. Sie wollte sich bewusst von anderen erfolgreichen Sängerinnen ihres Alters abgrenzen, was einer großen Fangemeinde gefiel. Im Jahr 2003 folgte das Album "Try This", das u.a. die Erfolgssingle "Trouble" enthielt.
Pink wurde innerhalb nur weniger Jahre zum Star der Pop Musik-Szene und mit einigen der renommiertesten Auszeichnungen bedacht: MTV Video Music Award (2001, 2 x 2002, 2006), MTV Europe Music Award (2002), Grammy (2002, 2004).
Im Jahr 2006 veröffentlichte Pink ihr viertes Studioalbum "I'm Not Dead" und zeigte sich hierauf erneut eine Spur provokanter. In dem Song "Stupid Girls" machte sie sich über den Schlankheits- und Schönheitswahn Prominenter lustig und parodierte in dem dazugehörenden Video z.B. Paris Hilton, Nicole Richie und Lindsay Lohan. |